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Dialyse weltweit

Arbeit, ganz nah am Menschen

Mit dem Ziel, das Leben von Menschen, deren Nieren nicht mehr funktionieren, zu schützen, entwickelt und produziert B. Braun nicht nur Dialysemaschinen. B. Braun betreibt auch Dialysezentren – weltweit. In einem der beiden Zentren in Manila, Philippinen, kümmert sich Bernadette Libunao als Pflegedienstleiterin darum, dass die Patient*innen sich bei jeder Behandlung so fühlen, als würden sie ihre Familie besuchen.

“Man muss die Patientinnen und Patienten in- und auswendig kennen, sodass man sich gut um sie kümmern kann.”

Bernadette Libunao, Pflegedienstleiterin, B. Braun Dialysezentrum, Manila, Philippinen
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    Dialysezentren betreibt B. Braun weltweit

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    Zentren auf den Philippinen​
    Stand (31.01.2025)

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    Dialysebehandlungen in den B. Braun-Zentren statt

​Bevor Bernadette die Pflegedienstleitung übernahm, arbeitete sie drei Jahre lang in einem Krankenhaus, von dem sie sagt: „Das war eine prägende Erfahrung.” Auf der Station gab es sieben Dialysemaschinen und noch mehr Patient*innen – und irgendwann während der Regenzeit kam die Flut. „Das Wasser ging mir bis zur Hüfte”, erinnert sich Bernadette. Ihr Auto war geflutet, der Arbeitsweg blockiert, das Durchkommen eigentlich unmöglich. Aber die Verantwortung, die war eben auch immer noch da. Und die Gedanken an die Patient*innen, deren Körper ohne Dialyse immer mehr Probleme machen, mehr als präsent.

Also versuchte sie es und fand ein Tricycle. Die Kabine war ebenfalls überschwemmt, also kletterte Bernadette aufs Dach. Drei Tage musste sie in dem Krankenhaus schlafen, bis sie wieder nach Hause konnte. Die Patient*innen waren so dankbar, dass sie Bernadette jeden Tag mit Essen versorgten, morgens, mittags, abends. Sie taten alles dafür, dass Bernadette bei ihnen blieb. „In solchen Momenten”, sagt Bernadette, „lernst du deinen Job zu lieben.” In jedem Beruf habe man Verantwortung zu tragen, sagt sie, das wolle sie auch gar nicht kleinreden, aber als Dialyseschwester kümmere man sich um Menschen, die einen brauchen, um am Leben zu bleiben. „Das ist ein Unterschied”, sagt sie. ​​

​Die Dialysepfleger*innen und Ärzt*innen legen Zugänge, hören Herzen ab, messen Fieber oder checken den Blutdruck der Patient*innen. Ein Patient kommt herein, setzt sich, schüttelt seine Schlappen ab, lehnt sich zurück und scherzt, dass er gleich wieder jemanden brauche, der ihm die Hand halte. Das Pflegeteam lacht, sie kennen ihn schon, seine Hand wird hier gerne gehalten. Ohne ihr Team würde sie das alles gar nicht schaffen, sagt Bernadette. „Sie sind der Grund, warum alles leichter ist”, sagt Benadette.

Bernadette und einige Kolleg*innen aus ihrem Team